Samstag, 19. Mai 2018

Chitwan-Nationalpark und Bhaktapur


Mit dem Bus ging es erstmal fünf Stunden auf den Weg in den Chitwan-Nationalpark. Unterkommen wollten wir in einer Lodge von einem Freund des vorherigen Hostelbesitzers, was erstaunlich gemütlich, günstig, unkompliziert und unheimlich freundlich war. Leider war unser Bus zu früh (Das soll ja auch mal vorkommen.), sodass wir in der Mittagshitze erstmal zu Lodge laufen mussten. Hier war es doch schon einen ganzen Zacken wärmer als in Pokhara. Der folgende Tag war mit einer Jeep-Safari ausgefüllt. Es werden auch Walking-Safaris angeboten, allerdings wurde uns das bei den hohen Temperaturen kurz vor dem Monsun nicht empfohlen. Vll waren wir auch gar nicht so unglücklich darüber, schließlich wollten wir doch auf Tiger-Suche gehen. Los ging es mit dem Übersetzen in einem Einbaum über einen Fluss, der eine natürliche Grenze zum Dschungel darstellt. Später haben wir gehört, dass ein paar Tage zuvor morgends ein Krokodil an dieser Stelle eine Art Reh gerissen hat und auch des Nachts die Leoparden manchmal ins Dorf kommen und die Hunde fressen... Zwischenfälle mit Menschen würde es aber nur äußerst selten geben - vor allem dann, wenn die Tiere alt und/oder verletzt sind und kein anderes Großwild mehr jagen könnten. Gesehen haben wir leider keine Großkatzen. Obwohl wir und der Guide auch beim Mittag auf der Plane im Dschungel immer auf der Hut waren. Dafür haben wir Nashörner, Affen, Paradiesvögel, Schildkröten, Krokodile, Papageien, Pfauen, Wasserbüffel, wilde Schweine, jede Menge rehartige Tiere und einen wilden Elefanten gesehen (Der hat auch immerhin schon 8 Menschen auf dem Kerbholz - ganz schön gefährlich hier. ;) und der Dschungel war mit den wechselnden Landschaften wirklich wunderschön! Abendessen gab's dann am Fluss bei Sonnenuntergang mit Dschungel-Panorama - fast schon kitschig.
Die nächste Station war Bhaktapur - eines von ehemals drei Königreichen des Kathmandu-Valley (Kathmandu, Patan, Bhaktapur) und jetzt Weltkulturerbe. Die Zerstörungen durch das Erdbeben 2015 sind sichtbar, aber halten sich in Grenzen, sodass es hier noch immer hunderte von Tempeln und Pagoden zu bestaunen gibt. Die ganze Stadt ist eine lebendiges Museum! Hier haben wir einfach Stadt und Leute auf uns wirken lassen und die letzen Tage in Nepal genossen, denn jetzt geht's nach Delhi!

Chitwan

Elefant der Regierung

Sumpfkrokodil

Kingfischer

Nashorn

Gangesgavial (rote Liste)

Languren

Echse


Bhaktapur









































1 Kommentar:

  1. Ohh wie schön...du siehst 10 Jahre jünger aus. Krass. �� ...und sehr schön.

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