Dies wird ein Wüstenblog: Wir haben zuerst mit dem Camper die Atacama in Chile unsicher gemacht und sind anschließend mit einer Jeeptour über die Grenze nach Bolivien durch die Anden und das Altiplano bis zur Salar de Uyuni. Die Landschaften sind hier echt surreal schön und super abwechslungsreich, auch wenn man das von einer Wüste jetzt nicht unbedingt erwarten würde: Es wechseln sich Lagunen mit Flamingos mit einsamen Salzseen, Geysiren und heißen Quellen ab, riesige Salzwüstengebiete mit "Steppe", in einem Moment Vulkane und schroffe Bergzüge, dann wieder sanfte Hügel, Dünen, Salzhöhlen und Täler mit bunten Gesteinsformationen, Petroglyphen, Aymara-Nekropolen und meterhohe Kakteen. Nicht zu vergessen: Lamas, Alpakas, Viscachas (Verwandte der Chinchillas) und der unschlagbare Sternenhimmel. Da hier grade Nebensaison ist, ist man häufig völlig allein auch an den größten Sehenswürdigkeiten - als wäre man der einzige Mensch auf der Erde.
Salar de Atacama
Laguna Chaxa
Laguna Chaxa
Aussicht vom Campingplatz
Fahrt zu den Lagunas Escondidas
Lagunas Escondidas
Lagunas Escondidas
Lagunas Escondidas
Lagunas Escondidas
Lagunas Escondidas
Lagunas Escondidas
Lagunas Escondidas
Lagunas Escondidas
Hier liegen die Rohstoffe für eure Lithiumbatterien rum.
Campingplatz
Fahrt zum Valle del Arcoiris
Valle del Arcoiris auch Rainbow Valley genannt
Petroglyphen
Milchstraße
Geysir del Tatio
Termas de Puritama
Valle de la Luna - Salzcaverne
Valle de la Luna - Lookout Achaches
Dann ging es los in die Uyuni: Mit den Jeep ging es nach dem Grenzübergang nach Bolivien und einem Frühstück auf einem Parkplatz auf ca. 3600 Höhe bei Minusgraden durch die schneebedeckten Anden. Der Fahrer (gleichzeitig Guide, Koch und Mutti in Personalunion) sprach ausschließlich Spanisch - so lernt man zumindest ne Menge...Vorbei an verschiedenen Lagunen, Geysiren und der Salvador Dali-Wüste und mit kurzen Abstechern in die harte Arbeitswelt der Borax-Minenarbeiter, führte die Tour durch atemberaubende Landschaften bis zu Laguna colorada - einer durch Algen und verschiedene Mikroorganismen roten Lagune. Hierher rührt auch mein neues spanisches Lieblingswort: microscópicos microorganismos. Zusammen mit den verschneiten Vulkanen als Kulisse und fast pinken Flamingos ist es echt atemberaubend - knapp am Kitsch vorbei. Zu erwähnen wären auch noch die heißen Quellen auf 4500m, wo man sich aus dem Anorak schält, um dann quasi neben denn Flamingos im 37° heißen Wasser zu sitzen - ein toller Platz. Übernachtet wurde auf 4300m und machen wir uns nichts vor - es war arschkalt. Gegen die Höhe bekommt man Kokablätter, was erstes tatsächlich hilft und zweitens hier völlig legal und gängig ist.
Am nächsten Morgen geht es weiter durch von Wind und Sand geformte, wunderliche Gesteinsformationen, weitere Bergzüge und türkise Lagunen (eine schöner als die andere) zu einer Nekropole der Aymara-Kultur (einer Pre-Inkakultur). Hier bekommen wir zu fünft eine Privatführung: Es liegen (bei uns kaum vorstellbar) in kleinen Tuffstein-Bauten Orginal-Mumien jeden Alters in Fötusstellung aus dem 12-15 Jh. unter freiem Himmel z.T. noch mit Kleidung und Beigaben. Das war schon echt beeindruckend. Genächtigt wurde in einem Salzhostel. Hier war der Name Programm: Alles inkl. Wände und Böden bestand aus Salz.
Nach einer kurzen Nacht ging es um 4.30 Uhr los in die Salzwüste für den Sonnenaufgang. Das war magisch. Natürlich durften zur späteren Stunde auch die obligatorischen ulkigen Fotos nicht fehlen, die hier Dank fehlender Tiefenwahrnehmung möglich sind. Alles in allem ein umwerfendes Naturspektakel!
Kaum in Bolivien angekommen sieht man auch schon die ersten Cholitas: Die indigenen Frauen mit ihrem Überrock und bis zu 10 Unterröcken, einem Schultertuch und den typischen Hüten unter denen lange schwarze geflochtene Zöpfe hervorgucken. Bolivien ist das Land mit dem höchsten Anteil an indigener Bevölkerung und auch gleichzeitig das ärmste Land Südamerikas. Doch zu Land und Leuten mehr im nächsten Blog.
Laguna Blanca
Desierto de Dali
Aguas Termales
Geysir
Laguna colorada
Am nächsten Morgen geht es weiter durch von Wind und Sand geformte, wunderliche Gesteinsformationen, weitere Bergzüge und türkise Lagunen (eine schöner als die andere) zu einer Nekropole der Aymara-Kultur (einer Pre-Inkakultur). Hier bekommen wir zu fünft eine Privatführung: Es liegen (bei uns kaum vorstellbar) in kleinen Tuffstein-Bauten Orginal-Mumien jeden Alters in Fötusstellung aus dem 12-15 Jh. unter freiem Himmel z.T. noch mit Kleidung und Beigaben. Das war schon echt beeindruckend. Genächtigt wurde in einem Salzhostel. Hier war der Name Programm: Alles inkl. Wände und Böden bestand aus Salz.
Vikunja - wildes Lama
Arbol de Piedra
Viscacha
Laguna Hedionda
Nach einer kurzen Nacht ging es um 4.30 Uhr los in die Salzwüste für den Sonnenaufgang. Das war magisch. Natürlich durften zur späteren Stunde auch die obligatorischen ulkigen Fotos nicht fehlen, die hier Dank fehlender Tiefenwahrnehmung möglich sind. Alles in allem ein umwerfendes Naturspektakel!
Schienen durch die Salar de Uyuni
Necropolis de los Señorios Lipez
Salar de Uyuni - Sonnenaufgang
Isla Incahuasi
Salar de Uyuni
Hotel de Sal
Zugfriedhof bei Uyuni
Kaum in Bolivien angekommen sieht man auch schon die ersten Cholitas: Die indigenen Frauen mit ihrem Überrock und bis zu 10 Unterröcken, einem Schultertuch und den typischen Hüten unter denen lange schwarze geflochtene Zöpfe hervorgucken. Bolivien ist das Land mit dem höchsten Anteil an indigener Bevölkerung und auch gleichzeitig das ärmste Land Südamerikas. Doch zu Land und Leuten mehr im nächsten Blog.










































































































































wiedermal wunderschoene Fotos, in jetzt mir vertrauter Landschaft. Die Nachthimmel Aufnahmen sind echt der Hammer. Ich wuensch euch ganz viel Spass in Peru! Liebe Gruesse aus Canada
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